Abnehmen für Einsteiger

Thomas und Hiroshi Ishiguro.

Beim Erinnerungsfoto auf der CeBIT mit Robotik-Legende Hiroshi Ishiguro ist die Plautze weg. Nur das Hemd wirkt etwas weit.

Am 3. Dezember 2016 kaufte ich mir eine Waage. Ich hatte mich zuvor über Jahre nicht gewogen, doch zuletzt den Eindruck gewonnen, dass ich – möglicherweise – ein wenig zugenommen hätte. So überraschte ich mich immer häufiger dabei tief Luft zu holen, wenn ich fotografiert wurde. Tat ich das nicht, waren die entstandenen Fotografien häufig „unvorteilhaft getroffen“. Die neue Waage sollte endlich Klarheit schaffen. Ich schätzte mich vielleicht auf 88 Kilo. Die Waage korrigierte diese Vermutung unerbittlich auf 95. Daraufhin beschloss ich abzunehmen. Bis zum Beginn der CeBIT am 20. März 2017 wollte ich auf 87 Kilo runter, im Stillen liebäugelte ich sogar mit der 84. Das wäre dann die „Körpergröße minus Hundert“. Abnehmen also – nur wie? Eine Kollegin empfahl mir, ab dem Nachmittag auf Kohlenhydrate zu verzichten, das helfe garantiert. Da mir gerade nichts Besseres einfiel, beschloss ich, diesem Rat zu folgen. Weiterlesen

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Nebensaison

Eine Mietangelegenheit brachte mich kurzfristig heute an die Ostsee nach Fehmarn. Anfang Februar ist gewiss keine typische Reisezeit für einen Ausflug an die See. Kalt und windig und menschenleer ist es jetzt hier. Die Insel erholt sich, kümmert sich um sich selbst und bereitet sich vor auf die Osterferien. Die Restaurants und Cafés sind fast alle noch geschlossen und nur wenige Reisende treffen sich am Strand. Melancholische Stimmung begleitet mich beim langen Spaziergang durch den Hafen und entlang des Südstrand.image

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Kein Bedarf nach Erfrischungen.

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Brüsseler Sperren

Seit einigen Monaten fahre ich alle zwei Wochen nach Brüssel, um eine Konferenz vorzubereiten. Ich war vor den Pariser Anschlägen da, dann nur wenige Tage danach, um seit dem regelmäßig zurückzukehren. Auf den Plätzen und Bahnhöfen fallen besonders die paarweise patrouilliernden Soldaten in Kampfmontur mit ihren vor der Brust getragenen Schnellfeuergewehren auf. Doch in diesen frühlingshaften Tagen wirken die Menschen gelassen trotz dieser martialischen Kulisse.

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Heute dann auf dem nahe Molenbeek gelegenen Gare du Midi wurde ich das erste mal vor einer Bahnfahrt von bewaffneten Polizisten kontrolliert und musste Ausweis und Fahrkarte präsentieren und Sperren passieren. Da wurde mir das nach wie vor Bedrohliche dieser Tage wieder bewusst. Weiterlesen

Hallo Welt!

Kein besonders einfallsreicher Titel, um ein Blog zu beginnen. Aber es zählt der Anfang. Nicht immer nur planen und erwägen, sondern einfach beginnen. Es sollte doch zu schaffen sein, zwei, drei mal im Monat einen einigermaßen interessanten Text zu schreiben. Und dabei darauf zu vertrauen, dass den dann auch jemand liest.

Was habe ich also vor? Ich werde über Bücher schreiben und über andere Dinge aus Papier: Zeichnungen, Drucke, Manuskripte, Dokumente, Postkarten, denn ich liebe die Geschichten, die diese Dinge erzählen. Ich möchte über Menschen schreiben, die mich beeindruckt haben, obwohl ich von deren Existenz nur zufällig erfuhr. Und ich werde natürlich über die vielen Nebensächlichkeiten berichten, die mir geschehen oder die mir auffallen und deren Gesamtheit erst unsere Individualität ausmacht.

Wünscht mir also Glück dabei (und die Fähigkeit, WordPress zu verstehen).