Münchhausen am Wannsee

Mein großes Jahresprojekt, die CeBIT, ging letzten Freitag einigermaßen erfolgreich zu Ende und jetzt beginnt für mich die eigentlich angenehmste Zeit des Jahres. Der Frühling kommt, die Menschen bekommen wieder bessere Laune und tragen freundlichere Farben. Und ich, ich habe den Kopf frei und darf und kann nachdenken. Und habe Zeit für anderes.

Als erstes habe ich mir bei ebay ein schönes Buch für meine Paul-Scheerbart-Sammlung gekauft: die Erstausgabe von „Münchhausen und Clarissa. Ein Berliner Roman“, erschienen 1906 im Berliner Oesterheld und Co. Verlag, erfreulicherweise sogar im selteneren Leinen-Einband. Bezahlt habe ich dafür gerade einmal 52 Euro, in diesem Erhaltungszustand kostet die Leinen-Ausgabe sonst mindestens das Dreifache.
Jetzt freue ich mich auf den nächsten ruhigen halben Tag, den ich brauchen werde, die gut 140 Seiten zu lesen. Einer kurzen Beschreibung habe ich entnommen, dass der Roman ein Gedankenspiel gegen den nüchternen, rationalen Naturalismus und ein Plädoyer für das Phantastische sein soll. Und dann beginnt das Buch auch noch am Wannsee, mit einem Blick über den Grunewald. Was also könnte es jetzt Passenderes für mich geben? – Ich werde berichten.

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Ein Gedanke zu „Münchhausen am Wannsee

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