Brüsseler Sperren

Seit einigen Monaten fahre ich alle zwei Wochen nach Brüssel, um eine Konferenz vorzubereiten. Ich war vor den Pariser Anschlägen da, dann nur wenige Tage danach, um seit dem regelmäßig zurückzukehren. Auf den Plätzen und Bahnhöfen fallen besonders die paarweise patrouilliernden Soldaten in Kampfmontur mit ihren vor der Brust getragenen Schnellfeuergewehren auf. Doch in diesen frühlingshaften Tagen wirken die Menschen gelassen trotz dieser martialischen Kulisse.

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Heute dann auf dem nahe Molenbeek gelegenen Gare du Midi wurde ich das erste mal vor einer Bahnfahrt von bewaffneten Polizisten kontrolliert und musste Ausweis und Fahrkarte präsentieren und Sperren passieren. Da wurde mir das nach wie vor Bedrohliche dieser Tage wieder bewusst.

Die internationalen Gleise für die Schnellzüge nach Paris, London, Amsterdam und Frankfurt sind durch provisorische Sperren abgeschirmt. Eigenartig ruhig ist dieser abgekapselte Raum nun in diesem ansonsten so quirligen Bahnhof. Der wartende ICE öffnet erst wenige Minuten vor Abfahrt seine Türen. Das gibt dann Gelegenheit, noch eine Brüsseler Sperre mit ganz besonderer Ästhetik zu entdecken.

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